20. April 2011 Der DRK-Mobilruf - Eine neue Dienstleistung des Kreisverbandes
Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Schwäbisch Hall – Crailsheim e. V. bietet, in Ergänzung zum Hausnotruf, ab sofort einen neuen Dienst an: Den „DRK-Mobilruf“, eine ortsungebundene Notrufmöglichkeit per Knopfdruck. Mit genauer Ortung per GPS-Handy ist die Hilfeleistung möglich.
Das DRK in Schwäbisch Hall stellt eine Dienstleistung vor, die es den Nutzern erlaubt, innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz von überall Hilfe anzufordern. Darüber hinaus wird bei einem Notruf sofort der genaue Standort des Hilfesuchenden angezeigt. Ergänzt durch in einer Datenbank gespeicherten, individuellen medizinischen Daten des Kunden kann dann sofort die individuelle Hilfskette anlaufen. In die Datenbank aufgenommen werden können beispielsweise Informationen zu Allergien, Arzneimittel-Unverträglichkeiten, chronischen Erkrankungen usw. Ebenso kann der Teilnehmer der Mobilruf-Zentrale Personen benennen, die bei einem Notfall informiert werden sollen.
„Wir ergänzen mit dem DRK- Mobilruf unser bisheriges Hilfeleistungsangebot „Hausnotruf“, das für Personen bestimmt ist, die sich im wesentlichen in Haus und Garten aufhalten“, so Rainer Gebhardt, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. Dies ist ein interessantes Angebot für mobile Menschen, sicherheitsbewusste Frischluft-Sportler, Menschen, die Hobbys und Berufe allein im Freien ausüben, ältere Menschen auf Reisen, Menschen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko wie Allergiker, Behinderte, chronisch kranke Menschen oder Diabetiker. Der Unterschied zum Notruf bei normalen Handys besteht darin, dass bei der Auslösung mit dem Mobilruf eine Ortung per Satellit erfolgt und dass bei der DRK-Zentrale, die spezifischen Daten des Hilfesuchenden hinterlegt sind.“
Das eingesetzte Gerät ist ein schickes und einfach zu bedienendes Handy mit zusätzlicher Notruftaste.
Das Sicherheitspaket „DRK-Mobilruf“ greift prinzipiell überall, wo Handyempfang und Satellitenortung möglich ist; in geschlossenen Räumen greift das System auf die letzte Ortung – d.h. bevor man das Gebäude betreten hat - zurück. Falls nötig, wie bei einem Unfall oder einer plötzlichen Herzattacke wird der vor Ort zuständige Rettungsdienst oder die Bergwacht direkt zum Hilfesuchenden dirigiert.
"Wir haben kundennahe Hilfeleistung mit moderner Technologie verbunden", sagt Stefan Walch, Personalleiter und Abteilungsleiter Mobile Soziale Dienste. „Damit werden die häuslichen Grenzen gesprengt. Es bietet Sicherheit auch unterwegs“, so die zuständige Mitarbeiterin Marion Taffner.
Im Unterschied zum Hausnotruf, der an das Haus des Betreffenden gebunden ist, bietet der Mobilruf deutschlandweite Bewegungsfreiheit. Damit ist die neue Dienstleistung für eine gänzlich andere Zielgruppe gedacht: Menschen jeden Alters, die draußen viel allein unterwegs sind, und sich für einen eventuell eintretenden Notfall absichern möchten.
Eine umfassende Beratung über die Benutzung des Mobilrufes, die Technik und viele andere Fragen erhalten Sie bei Frau Marion Taffner, Tel. 0791 /7588-18.

