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FSJ in den Mobilen Sozialen Diensten

Freiwilliges Soziales Jahr beim Roten Kreuz - Lerndienst mit Mehrwert

Foto: Zivildienstleistender beim Sanitätsdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Die Mobilen Sozialen Dienste umfassen mehrere Dienstleistungen, die älteren, kranken und behinderten Mitmenschen zu mehr Mobilität im Alltag sowie zu mehr Teilhabe am Leben verhelfen sollen.

Dazu gehören... 

  • der Mobile Soziale Hilfsdienst
  • der Behindertenfahrdienst
  • das Essen auf Rädern 
  • die individuellen Schwerstbehindertenbetreuung

Behindertenfahrdienst

Foto: Behindertenfahrdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Im Behindertenfahrdienst werden behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren Wohnungen abgeholt und zu Schulen, Ausbildungsstätten oder Arbeitsstellen gefahren (...und natürlich wieder nach Hause gebracht). Aber auch Fahrten zu Arztbesuchen, Erledigungen bei Ämtern und Fahrten zu Veranstaltungen etc. gehören zum Tagesablauf.

Dafür stehen Spezialfahrzeuge mit Hebe- oder Rollbühnen für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Neben dem "Chauffieren“ ist der FSJler verantwortlich für die sachgerechte Unterbringung und Sicherung der Behinderten sowie für die Betreuung während der Fahrt.

Eigentlich klar, dass für diese Aufgaben der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine zumindest ausreichende Fahrpraxis erforderlich ist. Zudem sollten die Betreuungsaufgaben nicht unterschätzt werden; denn auch sie verlangen ein wenig sozialpsychologisches Geschick.

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Seniorin mit Pfleger
Foto: A. Zelck / DRK

Im Bereich "Essen auf Rädern" werden die von unseren Kunden bestellten Mittagsmahlzeiten direkt zu Ihnen ins Haus gebracht. Aufgabe des FSJlers ist die wöchentliche Auslieferung der tiefgefrorenen Menüs.

Trotz der einfachen Aufgabenbeschreibung ist der FSJler  hier nicht nur Lieferant der Nahrungsmittel, sondern auch Ansprechpartner bei Wünschen und berät zudem bei der Essensauswahl. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine ausreichende Fahrpraxis.

Mobiler Sozialen Hilfsdienst

Ältere oder behinderte Menschen, die sich nur schwer oder gar nicht selbst versorgen können, sind auf Hilfe angewiesen. Der Mobile Soziale Hilfsdienst ermöglicht den Betroffenen, ihre individuellen Wünsche zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen. 

Die Arbeit der FSJler verlangt in diesem Bereich daher ein hohes Maß an Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln.  Genau betrachtet umfasst dieses Aufgabengebiet drei Bereiche:  

  • Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt  Besuchsdienste (Gespräche, Vorlesen, Spiele etc.), Begleitung zu Ärzten, Behörden, Ausflügen, Feierlichkeiten etc.
  • Hilfen im Haushalt,  Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen gehen,  Reinigungsarbeiten in der Wohnung, Gartenarbeiten

Auch für eine Tätigkeit in diesem Bereich der Besitz des Führerscheins der Klasse B (oder C1)  erforderlich. Natürlich erhalten FSJler zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ausführliche Einweisung in der Dienststelle und einen fachspezifischen zweiwöchigen Einführungslehrgang.

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