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Rettungshundearbeit

Hund bei vermisster Person
Foto: D. Ende / DRK

Die Rettungshundestaffeln des DRK spüren mit ihren Rettungshunden vermisste, verletzte oder orientierungslose Personen in unwegsamen Gelände auf. Die Ehrenamtlichen sind 24 Stunden, 365 Tage im Jahr einsatzbereit.

Die Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes hat in vielen Fällen vermisste Personen aufgespürt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind mit viel Einsatzbereitschaft und einem hohen Verantwortungsbewusstsein aktiv, zum Teil seit Jahrzehnten!

Derzeit werden neue aktive Mitglieder gesucht.

Anforderungen an Hundehalter und Rettungshund:

Der Hundehalter sollte verantwortungsbewusst, stressresistent, psychisch und physisch belastbar sowie körperlich fit und gesund sein. Es gilt, auch unter hoher Belastung im Notfall gut im Team arbeiten zu können.

 

Der Hundehalter sollte mobil sein, über einen Führerschein verfügen; die Ausbildungen finden im gesamten Landkreis statt.

Zusätzlich sollte die Bereitschaft vorhanden sein viel Zeit für die ehrenamtliche Tätigkeit aufzubringen: Die zeitintensive Ausbildung mit Praxis und Theoriewissen zum Hundeführer ist mit 2x wöchentlichem Training plus Seminaren  an Wochenenden verbunden.

Die Trainings sind im Landkreis verteilt, daher sollten Interessierte grundsätzlich mobil sein und über die erforderliche Freizeit verfügen.

Die Anforderungen an den Hund sind ebenfalls sehr hoch.

Der Hund sollte nicht zu klein sein. Geeignet sind gesunde, mittelgroße Rasse- und Mischlingshunde. Ein ausgeprägter Spiel- und Futtertrieb ist von Vorteil sowie ein menschenfreundliches Wesen und soziales Verhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen.

Für diese verantwortungsvolle Aufgabe ist eine zweijährige, intensive Ausbildung erforderlich. Sie fordert sowohl Hundehalter als auch Hund. Für den Hundehalter ist neben reichlich Praxis auch viel Theorie mit im Gepäck. Vor Beginn der Ausbildung wird ein Eignungstest mit dem Hund abgelegt.

Die Arbeit in der Rettungshundestaffel ist ehrenamtlich und somit unentgeltlich. Die Gemeinschaft ist sehr stark, Rettungshund und Hundeführer wachsen über die Ausbildung sehr zusammen.

 

Haben Sie Interesse an der Rettungshundestaffel?

Michael Schwab, Telefon 07903 - 3211 michael.schwab@rettungshunde-schwaebischhall.de

 

Historie der Arbeit mit Rettungshunden

Der Einsatz von Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten eine Rolle. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde die Rettungshundearbeit im Deutschen Roten Kreuz außer bei der Bergwacht zunächst nur noch von einigen Individualisten betrieben. Das beharrliche Bemühen dieser Spezialisten, ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einzubringen, wurde schließlich belohnt.

Foto: D. Ende / DRK

Der Rettungshundeführer ist als ehrenamtlicher Helfer im Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Hier nimmt er wie alle anderen am Dienst teil, wobei ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, das zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit seinem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet.

Foto: D. Ende / DRK

Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes, z.B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen, eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte Menschen) in der Fläche - etwa in Waldgebieten - sind ein häufiger Einsatzanlass. Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen.

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