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150 Verletzte fiktiv versorgt |
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Geschrieben von Administrator
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Samstag, 26. Januar 2008 |
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 ÜBUNG / Ausbildung und praxisnahes Arbeiten der DRK-Leitungsgruppe in Schwäbisch Hall 150 Verletzte fiktiv versorgt Stress bei der Leitungsgruppe des Roten Kreuz: Bei einer zentralen Kundgebung werden 150 Menschen wegen einer Explosion verletzt. Ein Szenario, das Referenten der DRK-Landesschule sich zu Übungszwecken im Rahmen einer Ausbildung ausgedacht hatten. SCHWÄBISCH HALL Hintergrund war die Gründung des Katastrophenarbeitskreises und der Leitungsgruppe des Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Sommer. Die Leitungsgruppe kümmert sich im Notfall um Personal und Material. Zur Ausbildung waren rund 20 haupt- und ehrenamtliche Funktionsträger aus dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Hall-Crailsheim ins Haller DRK-Zentrum gekommen. Im Unterricht wurde das theoretische Wissen vermittelt - unter den kritischen Augen des Lehrbeauftragten wurde ein größerer Einsatz in Hall simuliert. Nach der Theorie wurde den Teilnehmern beim Einrichten der Arbeitsplätze für den Übungstag klar, dass sie bei der Simulation mit viel Stress zu rechnen hatten. Das Szenario: Rund 2000 Rechte halten in der Hagenbachhalle ein Kundgebung ab, 2000 linke Gegendemonstranten werden erwartet. Der DRK-Kreisverband richtet vor der Hagenbachhalle einen Sanitätsdienst mit einer Sanitätsgruppe, Rettungstransportwagen und Krankentransportwagen ein. Auch die DRK-Leitungsgruppe tritt zusammen. Angenommen werden über 150 Verletzte wegen einer Explosion, darunter eine Gruppe von Kindern. Viel zu tun für die Verantwortlichen: Die Einsatzkräfte wurden alarmiert und Räume und Verpflegung organisiert. Die Kräfte dokumentierten die Einsatzlage. Natürlich versorgte das DRK die Verletzten. Die Kindergruppe ist durch eine Gruppe des Jugendrotkreuzes unter Aufsicht eines Lehrers betreut worden. In Steinbach wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Anschließend sind die Verletzten in das Schwäbisch Haller und in die umliegenden Krankenhäuser verlegt worden. Auch an Unterkünfte für Helfer als Ablösung war zu denken. Der Pressesprecher des DRK hat fiktiv Verbindung zu den Medien gehalten und auch das neu eingerichtete Informationstelefon betreut. Mit einer Schlussbesprechung ging die Großübung zu Ende. Die Lehrkräfte bewerten den Einsatz der DRK-Leitungsgruppe positiv. Der Anfangsstress der Kräfte legte sich - es kam ein Gefühl der Sicherheit auf. DRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Gebhardt danke den Referenten des DRK-Landesverbandes und den Teilnehmern der Schulungsveranstaltung.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 7. März 2010 )
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